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Forschung in Europäischer Rechtslinguistik

"Die Europäische Union (EU) ist ein aus 28 europäischen Staaten bestehender Staatenverbund, welche entschlossen sind, "auf der Grundlage gemeinsamer Werte eine friedliche Zukunft zu teilen, indem sie sich zu einer immer engeren Union verbinden." [EGRC, Präambel]

Die Europäische Union baut auf der Idee der "Einheit in Vielfalt" auf: unterschiedliche Kulturen, Sitten und Gebräuche, Überzeugungen und Sprachen. Dieser Einheit in Vielfalt liegt die Überzeugung zugrunde, dass das Projekt der europäischen Vereinigung nur dann gelingen kann, wenn die europäische Vielsprachigkeit erhalten bleibt. Derzeit leben in der EU knapp 500 Millionen Menschen mit unterschiedlichem kulturellen und sprachlichen Hintergrund. Die Mehrsprachigkeit spiegelt sich in den 24 Amtssprachen wieder.

Die Europäische Rechtslinguistik widmet sich den Problemen, die aus der gesellschaftlichen und institutionellen Mehrsprachigkeit in der EU ergeben, und entwickelt in Forschung und Lehre eine Methodik für inter- und transdisziplinäre Lösungsansätze.

Zweiter Rechtslinguistischer Workshop am 7. und 8. Juli 2017

"Europäische Rechtslinguistik und digitale Möglichkeiten / EU legal Linguistics and Digital Perspectives"

Richard-Strauss-Str.2, 50931 Köln. Hier das vorläufige Programm, begrenzte Teilnehmerzahl.

Erster Rechtslinguistischer Workshop am 4. und 5. April 2013

Gefördert von der Fritz-Thyssen-Stiftung fand am 4. und 5. April 2013 der erste Rechtslinguistische Workshop an der Universität zu Köln statt.

"Übersetzung und Textproduktion im Europarecht: Gibt es ein gemeinsames Ziel? Drafting and Translation in EU Law: Do they work for a common goal?"

Das Vortragsprogramm finden Sie hier.
Die Beiträge zum Workshop werden in ZERL (Zeitschrift für Europäische Rechtslinguistik) veröffentlicht.