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VL: Applied Translation Theories: Text and Culture (41603)

Annarita Felici

This module provides an introduction to translation theory with emphasis on culture and text typology for translation purposes.

Students are introduced to the concept of different text types and how to identify their differences in terms of structure, cohesive devices, syntax, lexis, function etc. They will apply this knowledge in analysing multilingual texts of different types. Cultural and linguistic diversity also plays an important role and cultural issues are inevitably connected with the problem of understanding the texts to be translated. Using different sample texts, specific aspects of culture are addressed, analysed and discussed as to what extend they affect text communicative functions and translation.

Particular attention will be devoted to the study of texts for specific domains, which represent the main workload of the translation profession.

HS: Multilinguale Aspekte bei der Rechtsetzung in der EU (41627)

Isolde Burr / Tito Gallas

Der Schwerpunkt des Hauptseminars liegt vor allem in der kontrastivenAnalyse neuester EU-Rechtstexte bzw. von solchen, die sich noch imRechtsetzungsverfahren befinden. Im Vordergrund stehen jeweilige Übersetzungenmit multlingualem Vergleich, bei denen auch die „Rückkoppelung“ bzw.„retroaction“, d. h. die Einwirkung der verschiedenen Übersetzungen auf denursprünglichen Text eine Rolle spielt.In Zusammenarbeit  mit der Direktion Rechtsakte des EuropäischenParlaments in Brüssel ist  ein unmittelbarer Praxisbezug gegeben. So wird am 22. Januar 2014 ein Teil der Seminarsitzungen als Blockseminar in Brüssel stattfinden. VerbindlicheAnmeldungen von Rechtslinguisten zu dieser Fahrt sind in der ersten Sitzungabzugeben. Wegen der Busplätze ist die Zahl der TeilnehmerInnen auf 25beschränkt und vor allem Studierenden der Europäischen Rechtslinguistikvorbehalten.Von den SeminarteilnehmerInnen wird eine rege und regelmäßige Beteiligung in denSitzungen, die Bereitschaft zur Vor- und Nachbereitung von Kursmaterialiensowie die Übernahme eines Referats erwartet, das zu einer Hausarbeitausgearbeitet werden kann. Für den Nachweis einer Aktiven Teilnahme ist eineschriftliche Fixierung des Referats auf ca. 7 Seiten erforderlich. Zurvorbereitenden Lektüre wird empfohlen: Europäische Kommission /Generaldirektion Übersetzung (Eds.), Studyon lawmaking in the EU multilingual environment. Luxemburg 2010 [http://bookshop.europa.eu/de/study-on-lawmaking-in-the-eu-multilingual-environment-pbHC3110678– Zugriff 10.06.2013]

Rechtslinguistisches Kolloquium (41620)

Isolde Burr / Lukas Preußler

Das Kolloquium bietet ein Zusammenführen  juristischer, sprachwissenschaftlicher und sprachpraktischer Studieninhalte zur Ausarbeitung spezifisch rechtslinguistischer Vorgehensweisen


Nach einer kurzen Einführung in das EU-Recht erarbeiten wir die institutionellen Vorgaben der Mehrsprachigkeit am Beispiel von Art. 55 EUV. Dies bietet erste Vorgaben für vergleichend-textlinguistische Analysen. Nach einem Überblick über das institutionelle Gefüge der EU wird die sprachliche Implikation anhand des Sprachenregimes im Sekundärrecht verdeutlicht.

Weiterführend folgt anhand ausgewählter neuerer Beispiele der Textproduktion und Textinterpretation des EU-Rechts die Schulung in rechtslinguistischer Analyse. Eine weitere Grundlage rechtslinguistischen Arbeitens stellen die Techniken der wissenschaftlichen Recherche dar (z.B. der kritische Umgang mit Quellen unter Nutzung relevanter Datenbanken).

Für den Leistungsnachweis sind erforderlich: die aktive Teilnahme, Vor- und Nachbereitung der Sitzungen sowie Übernahme einer kurzen schriftlichen Analyse eines vorgegebenen Textbeispiels.

Übung: Einführung in die Europäische Rechtslinguistik (41621)

Annarita Felici

Dieses Kolloquium soll Studierenden im ersten Semester die Grundlagen einer EuropäischenRechtslinguistik vermitteln. Neben der Vorstellung und Anwendung wichtiger Arbeitsmittel und -techniken werden die Studierenden auf das Studium im Spannungsfeld von Sprache und Recht vorbereitet. So können die im Grundlagenseminar Sprachwissenschaft erworbenen Kenntnisse studienbegleitendanhand von mehrsprachigen Rechtstexten erläutert und angewandt werden (u.a. in Form von Kurzreferaten). Durch die gemeinsame Lektüre von Texten aus unterschiedlichen Bereichen der beiden Bezugswissenschaften wird ein Überblick über die Disziplin der Rechtslinguistik vermittelt und die individuelle Schwerpunktsetzung im weiteren Verlauf des Studiums erleichtert.Natürlich bleibt neben den o.g. Aspekten genug Zeit für gemeinsame Diskussionen, Klausurvorbereitung und andere Hilfestellungen im noch unbekannten Universitätsalltag.

GLS B: Textlinguistik für Rechtslinguisten (41653)

Katharina Kroll

In dieser Veranstaltung soll die rechtslinguistische Textarbeit im Mittelpunkt stehen. Neben der Arbeit mit mehrsprachigen Rechtstexten (Lektüre und Analyse in Hinblick auf Spezifika und Funktion verschiedener juristischer Textsorten etc.) werden sowohl historische Entwicklungen als auch aktuelle Forschungsbeiträge auf dem Gebiet der Rechtslinguistik Gegenstand von Diskussionen sein.

 

 

Übung: Übersetzung englischsprachiger EU-Rechtstexte ins Deutsche (41707)

Arline Smarsly

Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die Insitutionen und die Rechtssetzung der EU. Europäsiche Verordnungen, Richtlinien undBeschlüsse werden auf Struktur und Sprache hin analysiert und vom Englischen ins Deutsche übersetzt. Innerhalb der Übersetzung werden bestimmte Modalitäten und Worte im Kontext des Gesetzes untersucht und mit anders sprachigen Fassungen verglichen. Darüberhinaus werden Gerichtsentscheidungen auf Struktur und Sprache untersucht und vom Englischen ins Deutsche übersetzt. Bestimmte juristische Arbeitsmethoden, wie die Auslegung von Gesetzen, wird anhand der Urteile praktisch erarbeitet. Für die Veranstaltung ist die Anwesenheit zwingend erforderlich. Am Ende des Semester besteht die Möglichkeit eine Hausarbeit zu schreiben. Es können Referate im Semester gehalten werden, die später die Grundlage der Hausbarbeit darstellen.